Therapie

Viele orthopädische Krankheitsbilder beginnen mit Funktionsstörungen am Bewegungsapparat. Die frühzeitige Erkennung und Abgrenzung von Strukturstörungen öffnet den Weg in eine zielgerichtete konservative Therapie und Beseitigung der Störung. Hier ist eine Kombination aus Arzneitherapie, Physikalischer Therapie (inklusive Manueller Therapie und Krankengymnastik), Selbstübungen und weiteren Modalitäten sinnvoll. Ein enger Kontakt von Arzt und Therapeut in der Umsetzung des Behandlungsplanes sind ein Garant für eine schnelle Genesung und Rückkehr in Sport, Beruf und Freizeitaktivitäten.

Schwere Strukturstörungen und Verletzungen können bei rechtzeitigem Erkennen und erfolgreicher Therapie oftmals zu einer vollständigen Ausheilung (der sogenannten restitutio ad integrum) führen. Die orthopädische Chirurgie hat in den letzten Jahrzehnten enorme Fortschritte gemacht. Ziel ist heute immer die anatomische Rekonstruktion der erkrankten Strukturen. Dies bezieht sich auf die Verfeinerung der angewandten Techniken, auch durch ein immer besseres Verständnis der Biomechanik und physiologischen Bewegungsabläufe als auch der immer perfekteren chirurgischen Instrumente. Hervorzuheben ist die enorme Entwicklung der arthroskopischen Techniken in den letzten zehn Jahren. Kleine Schnitte, hochauflösende Optiksysteme und eine Vielzahl an Spezialinstrumenten und Implantaten haben die Eingriffe risikoärmer und schonender gemacht und verdienen wirklich das Prädikat minimal-invasiv.

Eine Senkung der Infektionsrate, schnellere Genesung und kosmetisch günstige Narben sind für den Patienten echte Zugewinne.