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Dr. med. Martin Wiemann

Facharzt für Orthopädie
Spezialist für Fuß- und Handchirurgie

Dr. Martin Wiemann hat sein Medizinstudium in Münster und Wien absolviert inklusive mehrmonatiger Auslandsaufenthalte in New York, Bozen, Kapstadt und Johannesburg.

Nach einer breiten chirurgischen Basisausbildung in Erlangen, Berlin und Hamburg folgte die orthopädische Facharztausbildung in der Sportklinik Hellersen, dem Nordwestdeutschen Rheumazentrum in Sendenhorst und im Klinikum Osnabrück. Während dieser Zeit fokussierte er sich bereits auf hand- und fußchirurgische Techniken.

Seit 2009 spezialisierte sich Dr. Wiemann dann ausschließlich auf die Hand- und Fußchirurgie in der renommierten Klinik in Bad Neustadt. 2010 arbeitete er für ein Jahr als Fellow unter Dr. Mark Ross am Princess Alexandra Hospital in Brisbane, Australien. Durch die langjährige Spezialisierung beherrscht er ein breites Spektrum fuß- und handchirurgischer Operationen.

Vita

Ausbildung und Qualifikationen

1996-2002 Studium der Humanmedizin in Münster und Wien
Praktisches Jahr in Kapstadt, Johannesburg, Bozen
2003 Promotion Westfälische Wilhelms Universität Münster
2011 Facharzt für Orthopädie, München
2013 Zusatzbezeichnung Handchirurgie, München
2014 European Board of Hand Surgery Diploma Examination (FESSH), Paris
2016 Zertifikat Fußchirurgie DAF

Berufliche Stationen

2002-2004 Arzt im Praktikum
Neurochirurgische Klinik Universität Erlangen und
Centrum für Muskuloskeletale Chirurgie Charté/Berlin
2004-2009 Assistenzarzt
AK Barmbek/Hamburg, Krankenhaus für Sportverletzte Hellersen,
Nordwestdeutsches Rheumazentrum Sendenhorst, Klinikum Osnabrück
2009-2013 Klinik für Handchirurgie Bad Neustadt,
Prof. Prommersberger/Prof. van Schoonhoven
2010 1-jähriges Fellowship Princess Alexandra Hospital, Brisbane/Australien, Dr. Mark Ross
2014-2017 Oberarzt Klinik für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie Bad Neustadt, PD Dr. Fuhrmann

Nach Erhebung der Krankengeschichte und klinischer Untersuchung erfolgt eine befundorientierte Bildgebung um eine fokussierte Therapieplanung zu erstellen. Neben konservativen Maßnahmen steht ein breites Spektrum an operativen Eingriffen zur Verfügung. Dabei werden ausschließlich international anerkannte Verfahren angewendet, die sich in Studien bewährt haben. Die Operationsmodule werden ggf. modifiziert und kombiniert auf die anatomischen und funktionellen Besonderheiten jedes Patienten angepasst. Es wird nahezu das gesamte Spektrum der Fuß- und Sprunggelenkchirurgie behandelt:

  • Hallux valgus aller Schweregrade (Fehlstellungen der Großzehe) inklusive Korrekturen nach Voroperationen (Rezidive)
  • Hallux varus
  • Fehlstellungen der Kleinzehen (u.a. Hammer-, Krallenzehen, Schneiderballen)
  • Nerventumoren, Morton Neurome
  • Komplexe Vorfußdeformitäten z.B. bei Rheumapatienten
  • angeborene Fehlbildungen bei Erwachsenen (Spaltfüße, doppelt angelegte Zehen etc.)
  • Hallux rigidus (Bewegungseinschränkung der Großzehe bis hin zur fortgeschrittenen Arthrose)
  • Verletzungen, Fehlstellungen und Arthrosen des Mittelfußes
  • Sportverletzungen (u.a. Bandverletzungen, chronische Instabilität mit wiederholtem Umknicken, Frakturen)
  • Stadiengerechte Behandlung von Knorpelschäden (Mikrofrakturierung, matrixgestützte Knorpelrekonstruktion)
  • Fehlstellungen und Arthrose des oberen und unteren Sprunggelenkes mit Achskorrekturen, Fusionen bis hin zu Prothesen des oberen Sprunggelenkes
  • Komplexe Fußfehlstellungen (Knick-Senkfuß, Hohlfuß, Sichelfuß) mit Korrekturosteotomien, Sehnentransfers bis hin zu Versteifungen des unteren Sprunggelenkes, ggf. computergestützte Korrektur mit modernem Ringfixateur (Taylor spatial frame)
  • Arthroskopien des oberen Sprunggelenkes von vorne u.a. bei freien Gelenkkörpern, Schleimhautentzündungen, Knochenanbauten, Arthrose;
    bei Os trigonum und hinterem Einklemmungsyndrom auch von fersenwärts (posterior)
  • Sehnenchirurgie (Risse der Peronealsehnen inkl. Rekonstruktionen der Aufhängung bei schnappenden Sehnen; Tibialis posterior Pathologie, Achillessehnenrisse und verschleißbedingte Veränderungen)
  • Abtragung von störenden Knochenvorsprüngen am Achillessehnenansatz (oberer Fersensporn, Haglund Exostose)

Konservativ

  • Bedarfsgerechte Einleitung einer Einlagen-, Orthesen- und Schuhversorgung und Physiotherapie
  • Injektionen und Infiltrationen (u.a. Lokalanästhetika, Kortison, Hyaluronsäure)
  • Botulinumtoxin (Botox)
  • ACP aktiviertes Thrombozytenplasma
  • Kinesiotaping